Museum
Nachdem das Gebäude von der Stadt erworben wurde, war dies der „Startschuss“ für die eigentliche Arbeit des Museumsvereins. Das Gebäude musste in seinen Ur-Zustand zurückgebaut werden. Dies war zwar mit mehreren hundert Stunden Arbeitseinsatz der Mitglieder verbunden, doch musste baulich nur wenig verändert werden. Die Gebäudesubstanz war in Ordnung und das Dach dicht. So wurde der Winter vor allem von Oskar Oberle, Christoph Oberle, Fridolin Klumpp, Robert Doll, Markus Heiberger und dem Malerbetrieb Schott aus Renchen- Ulm genutzt, um bereits am 6. April 2004 dem Ortschaftsrat im Rahmen einer öffentlichen Sitzung die ersten Ergebnisse zu präsentieren. Begeistert konnte der Ortschaftsrat u.a. das „Knechtzimmer“ und die schon teilweise eingerichtete Küche bestaunen. Besonders stolz führte Oskar Oberle auch in die Heimatstube, die dem ehemaligen Generalvikar der Erzdiözese Freiburg, Herrn Dr. Robert Schlund gewidmet ist. Dieser feierte 1936 die Primiz in Mösbach. Sein Vater war Lehrer in Mösbach ... und die Arbeit geht weiter. Die Mitglieder des Museumsvereins werden in den nächsten Wochen im Scheunentrakt weitere bäuerliche und handwerkliche Gruppen gestalten mit Gegenständen, die durch die Bevölkerung von Mösbach zur Verfügung gestellt wurden. Ein weiterer großer Raum im Nebengebäude wird nun für laufende Ausstellungen und Vorführungen eingerichtet. Raum für laufende Ausstellungen Als besonderer Attraktionsgegenstand soll darin ein Orchestrion aus der Jahrhundertwende plaziert werden. Dies befindet sich momentan noch bei Wolfgang Klumpp. Viele Teile mussten ersetzt werden, doch spielfähig wird es nie werden, da nach Expertenschätzung ein Restaurierungsaufwand von ca. 40Tsd Euro nötig wäre.
Restaurierung:
Hier ist der Aufbau des Brennkessels zu sehen. H. Franz Lamm H. Oberle H. Fridolin Klumpp
Detail des Orchestrion